Nachfolgend stellen wir Ihnen den bayerischen Abschnitt der Via Claudia Augusta, seine Besonderheiten und Gastgeber vor. Sie müssen zwar etwas scrollen, dafür können Sie sich aber den ganzen Abschnitt auf einmal ausdrucken. Über das einleitende Menü können Sie direkt in jeden Teilabschnitt der springen.
Bayern - Der romantische Auftakt
Von der Reichsstadt Donauwörth geht es durch die malerischen Lechauen nach Augsburg, einst römische Provinzhauptstadt. Übers Lechfeld führt die Route weiter nach Landsberg am Lech und dann über den römischen Militärstützpunkt Epfach nach Schongau. Landsberg wie Schongau bestechen mit ihrem historischen Kern, der in Schongau sogar noch seine Stadtmauer behalten hat. Dem sanft hügeligen, seenreichen Land bis zum Forggensee gab der markante Auerberg den Namen der schon von den Römern besiedelt war. In Füssen und Schwangau verzaubern schließlich König Ludwigs Märchenschlösser.
Klimaschonend reist man am besten mit der Bahn an den Startpunkt der Via Claudia Augusta. Vom Bahnhof aus führt die Route über die Insel Ried, wo die Besiedelung von Donauwörth ihren Anfang nahm, ins heutige Stadtzentrum mit der prächtigen Reichsstraße. Hier kann man sich in der Tourist-Info noch die letzten fehlenden Unterlagen holen, bevor es über die Donau und dann stetig südwärts geht.
Ideal zur Einstimmung auf die Reise besucht man noch das Archäologische Museum im Tanzhaus. Dabei nimmt man auch gleich einen starken Eindruck von der prächtigen Reichsstraße mit. Das Heimatmuseum befindet sich auf der Insel Ried, von wo aus Donauwörth sich entwickelte. Das Käthe-Kruse-Puppen-Museum zeigt die Geschichte der berühmten Käthe-Kruse-Puppen. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Deutschordenhaus, das Cafe Engel, erstes urkundlich erwähntes Haus der Stadt, das Münster "Zu unserer lieben Frau" und die Klosteranlage Heilig Kreuz.
Nehmen Sie sich Zeit um sich die Stadt an der Donau anzusehen und tanken Sie noch einmal richtig Kraft, bevor es losgeht.
speziell auf Radreisende und Wanderer, aber auch andere Reisende entlang der Via Claudia Augusta eingestellt
zumindest ein Gericht, wie vor 2000 Jahren, auf Speisekarte oder Menüplan
I-VII Die Preisklassen in den untenstehenden Inseraten sollen einen ungefähren Eindruck von der Preislage geben und beziehen sich auf eine Übernachtung pro Person im Doppelzimmer: I = < EUR 15,- II = EUR 15 - 23,- III = EUR 23 - 30,- IV = EUR 30 - 35,- V = EUR 35 - 50,- VI = EUR 50 - 70,- VII > EUR 70,-.
Liste mit allen Gastgebern zwischen Donau und Adria bzw. Po, die sich speziell auf Reisende entlang der Via Claudia Augusta eingestellt haben. Es gibt sie auch bei gut sortierten Gästeinfos und den Gastgebern.
Durch das Ferienland Donau-Ries und die Lechauen nach Augsburg
Von der Stadt Donauwörth führt die historische Via Claudia Augusta und auch die Radroute zunächst durch das Donaubecken südwärts. Die Dörfer im Mündungsgebiet von Schmutter und Lech zählen noch zum Landkreis Donau-Ries. Am Römerkastell Burghöfe (lat. Submuntorium), auf einem geschützen Geländesporn südlich von Mertingen, endete die Römerstraße über die Alpen. In Westendorf, das wie Nordendorf und Allmannshofen schon zum Landkreis Augsburg zählen, verlässt die Radroute die historische Trasse, quert Lech und Lechkanal und führt im Osten durch die Lechauen nach Augsburg. Unterwegs gibt es immer wieder Möglichkeiten für Abstecher in die Gemeinden an der Originaltrasse - dem Markt Meitingen, der Gemeinde Langweid am Lech und der Stadt Gersthofen, wo es zahlreiche historische Spuren zu entdecken gibt.
Das Römerkastell Burghöfe auf einer Anhöhe bei Mertingen war der eigentliche Endpunkt der Römerstraße. In der Gemeinde Mertingen gibt es ein kleines Museum in der Alten Schule mit Sonderausstellungen und einer Dauerausstellung, die u. A. dem bedeutenden römischen Kastell gewidmet ist. Weiters warten ein original eingerichtetes historisches bäuerliches Anwesen und eine sehenswerte Sammlung historischer Gerätschaften darauf entdeckt zu werden. In Ostendorf ist in der Mauer der Kirche ein frühchristlicher Stein zu bewundern, der auf einer Thementafel erklärt wird. Zwischen Ostendorf und Augsburg verzaubern dann vor allem die Lechauen. Unterwegs ist es möglich, über den Fluss in den Markt Meitingen und nach Langweid am Lech zu gelangen. Kurz vor Augsburg lockt noch das Ballonmuseum über den Lech, in die Stadt Gersthofen.
Übernachten zwischen Donauwörth und Augsburg
speziell auf Radreisende und Wanderer, aber auch andere Reisende entlang der Via Claudia Augusta eingestellt
zumindest ein Gericht, wie vor 2000 Jahren, auf Speisekarte oder Menüplan
I-VII Die Preisklassen in den untenstehenden Inseraten sollen einen ungefähren Eindruck von der Preislage geben und beziehen sich auf eine Übernachtung pro Person im Doppelzimmer: I = < EUR 15,- II = EUR 15 - 23,- III = EUR 23 - 30,- IV = EUR 30 - 35,- V = EUR 35 - 50,- VI = EUR 50 - 70,- VII > EUR 70,-.
In diesem Abschnitt suchen wir noch Gastgeber, die an Radreisenden und auch anderen Reisenden entlang der Via Claudia Augusta interessiert sind.
Liste mit allen Gastgebern zwischen Donau und Adria bzw. Po, die sich speziell auf Reisende entlang der Via Claudia Augusta eingestellt haben. Es gibt sie auch bei gut sortierten Gästeinfos und den Gastgebern.
Augsburg - Die römische Provinzhauptstadt Augusta Vindelicum
Die historische Via Claudia Augusta verläuft im Bereich der historischen Hauptstraße Maximilianstraße, von den Augsburgern liebevoll "Maxstraße" genannt, durch das Augsburger Zentrum. Schon zur Römerzeit zählte die Stadt rund 10.000 Einwohner und die Häuser waren mit Fließwasser versorgt. Unter den Kaufmannsfamilien Fugger und Welser entwickelte sich Augsburg sogar zu einem der bedeutensten Handels- und Wirtschaftszentren der Welt. Nicht nur die Zeugnisse dieser beiden Epochen machen Augsburg zu einem Muss während einer Reise entlang der Via Claudia Augusta. Deshalb verlässt die Radroute an der MAN-Brücke den Lech und führt durch den schönsten Teil der historischen Stadt, der vor allem auch von den Reichen Fuggern geprägt wurde, direkt vorbei an vielen Sehenswürdigkeiten. Viele weitere finden sich in unmittelbarer Nähe der Route. Nach Durchquerung der Altstadt verlässt die Radroute wieder die historische Route Richtung Lech und durchquert das Naherholungsgebiet der Augsburger, den Siebentischwald.
Die Route durch die Stadt führt direkt vorbei am Geburtshaus von Leopold Mozart, am romanisch-gotischen Hohen Dom und am Rathaus, das als bedeutenster Profanbau der Renaissance nördlich der Alpen gilt. In seinem Inneren befindet sich der Goldene Saal, einem der Höhepunkte der Innenraumgestalltung der Renaissance in Deutschland. Die Route führt auch am Schaezlerpalais mit bedeutenden städtischen und staatlichen Kunstsammlungen vorbei. Von der Maximilianstraße lockt ein Abstecher zum Römischen Museum im ehemaligen Dominikanerkloster. Ein Muss ist auch die Fuggerei, die älteste Sozialsiedlung der Welt, bevor es zurück zum Lech geht.
Übernachten in Augsburg
speziell auf Radreisende und Wanderer, aber auch andere Reisende entlang der Via Claudia Augusta eingestellt
zumindest ein Gericht, wie vor 2000 Jahren, auf Speisekarte oder Menüplan
I-VII Die Preisklassen in den untenstehenden Inseraten sollen einen ungefähren Eindruck von der Preislage geben und beziehen sich auf eine Übernachtung pro Person im Doppelzimmer: I = < EUR 15,- II = EUR 15 - 23,- III = EUR 23 - 30,- IV = EUR 30 - 35,- V = EUR 35 - 50,- VI = EUR 50 - 70,- VII > EUR 70,-.
Liste mit allen Gastgebern zwischen Donau und Adria bzw. Po, die sich speziell auf Reisende entlang der Via Claudia Augusta eingestellt haben. Es gibt sie auch bei gut sortierten Gästeinfos und den Gastgebern.
Von Augsburg durch das Lechfeld in die Region Ammersee-Lech
Nach Augsburg ist die Originaltrasse der Via Claudia Augusta weitgehend deckungsgleich mit der Hauptstraße durch Haunstetten und die Stadt Königsbrunn, deren Entwicklung als langgezogenes Dorf aus Häusern rechts und links der wichtigen historischen Straße begann. Die Radroute kehrt nach Augsburg wieder zum Lechufer zurück und führt über das Naherholungsgebiet Siebentischwald nach Königsbrunn. Danach führt sie über weite Teile auf der Originalroute durch die geschichtsträchtige Ebene des Lechfeldes, mit ihren ausgedehnten Äckern und Feldern. Die Dörfer reihen sich wie Perlen einer Perlenkette an der Römerstraße aneinander. Immer wieder zeichnet sich unterwegs in der Landschaft die noch gut erhaltene Römerstraße ab.
In Königsbrunn warten mit neu gestalteten Archäologisches Museum und dem eingehausten Mithrasheiligtum im katholischen Friedhof gleich zwei archäologische Highlights. In der Tradition der Römer läßt sichs in der Therme Königsbrunn auch herrlich ausspannen. In Oberottmarshausen ist der alte Pfarrhof sehenwert, in Kleinaitingen lohnt ein Besuch der Pfarrkiche mit einem Deckengemälde von der Schlacht am Lechfeld. Empfehlenswert ist auch ein Abstecher zum Dorfplatz von Klosterlechfeld mit der Wallfahrtskirche aus 1603, dem ehemaligem Franziskanerkloster und dem Kalvarienberg. Kurioserweise gehört Untermeitingen noch zum Landkreis Augsburg, während die namensverwandte Gemeinde Obermeitingen schon zum Landkreis Landsberg am Lech gehört. Der eine Landkreis gehört zu Oberbayern, der andere zum bayerischen Schwaben. Wenn man mit Einheimischen spricht, stellt man rasch fest, dass diese heute innerbayerische Grenze historisch bedingt immer noch sehr bedeutend ist. Ein Grenzstein zwischen Oberbayern und Schwaben von 1669 findet sich am Rathaus von Obermeitingen. In Hurlach gibt es von außen das heute private Schloss Hurlach und die Margarethenkapelle zu besichtigen. In Igling sind u. A. das Schloß Igling und Gemeindehaus im ehemaligen Pfarrhof sehenswert.
Übernachtungen in der Region Ammersee-Lech
speziell auf Radreisende und Wanderer, aber auch andere Reisende entlang der Via Claudia Augusta eingestellt
zumindest ein Gericht, wie vor 2000 Jahren, auf Speisekarte oder Menüplan
I-VII Die Preisklassen in den untenstehenden Inseraten sollen einen ungefähren Eindruck von der Preislage geben und beziehen sich auf eine Übernachtung pro Person im Doppelzimmer: I = < EUR 15,- II = EUR 15 - 23,- III = EUR 23 - 30,- IV = EUR 30 - 35,- V = EUR 35 - 50,- VI = EUR 50 - 70,- VII > EUR 70,-.
Liste mit allen Gastgebern zwischen Donau und Adria bzw. Po, die sich speziell auf Reisende entlang der Via Claudia Augusta eingestellt haben. Es gibt sie auch bei gut sortierten Gästeinfos und den Gastgebern.
Die Römerstraße führt schnurgerade westlich des Lechs weiter - von Igling, über die zu Landsberg gehörenden Orte Erpfting, Ellighofen nach Unterdießen. Die Altstadt von Landsberg am Hochufer östliche des Lech entwickelte sich - unverkennbar - im Mittelalter, an der wichtigen Kreuzung zwischen der Via Claudia Augusta und der Salzstraße. Der wunderschöne mittelalterliche geprägten Stadtkern und seine fast ein bißchen an Italien erinnernden belebten Gassen sollten in keiner Reise entlang der Via Claudia Augusta fehlen. Am besten gelangt man von Norden her über die Augsburgerstraße, über die Lechbrücke und das Sandauer Tor in die verkehrsberuhigte, kopfsteingepflasterte Zone und verlässt sie wieder über den Hauptplatz und die Lechbrücke in die Katharinenstraße im Süden.
Die größte Attraktion Landsbergs ist sicherlich das mittelalterlich geprägte Stadtzentrum. Besonders sehenswert der Hauptplatz mit dem alten Rathaus und das Bayertor von 1425. Der Lechfall im Süden der Altstadt mit der historischen Häusersilhuette im Hintergrund ist nicht nur ein Postkartenmotiv. Dort tummeln sich im Sommer auch Abkühlung suchende Landsberger. Das Neue Stadtmuseum ist der Wohnkultur des 18. und 19. Jh., der Stadtgeschichte und religiöser Kunst aus dem Mittelalter gewidmet. Darüber hinaus warten ein historisches Schuhmuseum, der Mutterturm mit Herkomermuseum auf einen Besuch.
Übernachten in Landsberg
speziell auf Radreisende und Wanderer, aber auch andere Reisende entlang der Via Claudia Augusta eingestellt
zumindest ein Gericht, wie vor 2000 Jahren, auf Speisekarte oder Menüplan
I-VII Die Preisklassen in den untenstehenden Inseraten sollen einen ungefähren Eindruck von der Preislage geben und beziehen sich auf eine Übernachtung pro Person im Doppelzimmer: I = < EUR 15,- II = EUR 15 - 23,- III = EUR 23 - 30,- IV = EUR 30 - 35,- V = EUR 35 - 50,- VI = EUR 50 - 70,- VII > EUR 70,-.
Liste mit allen Gastgebern zwischen Donau und Adria bzw. Po, die sich speziell auf Reisende entlang der Via Claudia Augusta eingestellt haben. Es gibt sie auch bei gut sortierten Gästeinfos und den Gastgebern.
Durch die Region Ammersee-Lech in den Pfaffenwinkel
Durch die zu Landsberg gehörigen Dörfer Erpfting und Ellighofen zieht die historische Via Claudia Augusta und auch die Radroute weiter durch das Fuchstal nach Süden. Wer dem historischen Zentrum von Landsberg am Lech einen Besuch abgestattet hat, kehrt in Erpfting wieder auf die Route zurück. Die Fernwanderroute Via Claudia Augusta startet momentan in Landsberg und führt zunächst am Ostufer des Lechs südwärts. Die Orte Unter-, Oberdießen, Asch, Leeder und Denklingen liegen allesamt etwas östlich der historischen Römerstraße, die näher am Lech fährt. Die Radroute führt aber bewusst in die Dörfer zu den Menschen. In Epfach treffen Rad-, Wander- und historische Route wieder zusammen. Der Standort eines Römerkastells am atiken Verkehrsknoten, der mit Claudius Paternus Clementianus sogar einen römischen Stadthalter hervorgebracht hat, ist heute Teil der Gemeinde Denklingen. Nach Epfach entfernt sich die historische Via Claudia Augusta, die bis von der Donau fast schnurgerade südwärts läuft einen leichten Knick nach Westen. Rad- und Wanderroute bleiben noch bis nach Kinsau am Lechhochufer, um dann im Bereich der Römerstraße durch die Orte Hohenfurch und Altenstadt zu führen.
In Unterdießen wartet das Schloss Unterdießen und das Maluramuseum mit Werken des Münchner Malers und wechselnden Kunstausstellungen. Außerdem wird ein Erlebnisweg zu Planeten direkt an der Via Claudia Augusta realisiert. Im Wald westliche von Denklingen lockt ein Waldlehrpfad mit Römerturm und Hexenhaus. Am Lorenzberg mit dem Lorenzkirchlein in der markanten Lechschleife befand sich einst ein Römerkastell. Mehr darüber erfährt man im kleinen Museum Abodiacum im Ort Epfach. Dort gibt es auch ein Nymphäum in der Nähe der Schule. In Altenstadt, der Ursiedlung und -pfarre von Schongau, wurde auf einem Platz ein Stück der römischen Via Claudia Augusta orginalgetreu nachgebaut. Die romanische Gewölbebasilika des Ortes ist eine Rarität und unbedingt einen Besuch wert.
Übernachten in der Region Ammersee-Lech bis in den Pfaffenwinkel
speziell auf Radreisende und Wanderer, aber auch andere Reisende entlang der Via Claudia Augusta eingestellt
zumindest ein Gericht, wie vor 2000 Jahren, auf Speisekarte oder Menüplan
I-VII Die Preisklassen in den untenstehenden Inseraten sollen einen ungefähren Eindruck von der Preislage geben und beziehen sich auf eine Übernachtung pro Person im Doppelzimmer: I = < EUR 15,- II = EUR 15 - 23,- III = EUR 23 - 30,- IV = EUR 30 - 35,- V = EUR 35 - 50,- VI = EUR 50 - 70,- VII > EUR 70,-.
Liste mit allen Gastgebern zwischen Donau und Adria bzw. Po, die sich speziell auf Reisende entlang der Via Claudia Augusta eingestellt haben. Es gibt sie auch bei gut sortierten Gästeinfos und den Gastgebern.
Die Stadt Schongau und der Markt Peiting liegen nicht direkt an der Route, sind aber unbedingt einen Abstecher wert. Die Lage an der wichtigen Kreuzung der Via Claudia Augusta und der später eröffneten Brennerroute bzw. der Oberen und Unteren Straße, wie man sie im Mittelalter nannte, machte sie schon früh zu einem wichtigen Warenumschlagplatz und bevorzugten Wohnort. Die malerische Altstadt Schongaus am Lechberg ist noch heute von einer Stadtmauer umgeben. In Peiting dokumentiert eine ausgedehnte Villa rustica die frühe römische Besiedelung.
Die größte Attraktion der Stadt Schongau ist sicherlich die Altstadt am Lechberg. Sie war einst eine Insel im Lech. Noch heute ist sie komplett von einer Stadtmauer umgeben, durch die man nur über eines der Tore in die Stadt kommt. Am besten ist die Altstadt im Rahmen regelmäßiger Stadtführungen zu erleben, die auch durch Wehrgänge der Mauer führen. In der Altstadt sind das gotische Ballenhaus und die barocke Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt besonders sehenswert. Außerdem wartet das Stadtmuseum auf einen Besuch, das v. a. der Stadtgeschichte gewidmet ist.
Im Markt Peiting wartet das heimatkundliche Museum im Klösterle, der Walderlebnispfad am Kalvarienberg und in Kürze die eingehausten Reste einer Römischen Villa Rustica darauf entdeckt zu werden.
Übernachten zwischen Schongau und Peiting
speziell auf Radreisende und Wanderer, aber auch andere Reisende entlang der Via Claudia Augusta eingestellt
zumindest ein Gericht, wie vor 2000 Jahren, auf Speisekarte oder Menüplan
I-VII Die Preisklassen in den untenstehenden Inseraten sollen einen ungefähren Eindruck von der Preislage geben und beziehen sich auf eine Übernachtung pro Person im Doppelzimmer: I = < EUR 15,- II = EUR 15 - 23,- III = EUR 23 - 30,- IV = EUR 30 - 35,- V = EUR 35 - 50,- VI = EUR 50 - 70,- VII > EUR 70,-.
Liste mit allen Gastgebern zwischen Donau und Adria bzw. Po, die sich speziell auf Reisende entlang der Via Claudia Augusta eingestellt haben. Es gibt sie auch bei gut sortierten Gästeinfos und den Gastgebern.
Zwischen Schongau und Füssen zieht die Via Claudia Augusta durch eine märchenhafte Hügellandschaft, in der sich saftige Wiesen, sattgrüne Waldstücke, malerische Dörfer und zahlreiche Seen abwechseln. Wie eine Kulisse, wirken die Alpen, die die Landschaft im Süden begrenzen. Zu Beginn des Abschnittes zieht der Lech in besonders ausgeprägten Schleifen durch das Land. Die Römer suchten den kürzesten Weg, weshalb die historische Trasse den Fluss zunächst nur an den Lechschleifen tangiert. Etwas westlich erhebt sich der Auerberg, von dem aus das ganze Gebiet ringsum zu überblicken ist. Schon die Kelten und Römer schätzten diese strategische Lage als Siedlungsort. Südlich des Auerbergs verläuft die Römerstraße nur zwischen Lechbruck und Roßhaupten abseits des Lechufers. Unterwegs ist für den aufmerksamen Beobachter immer wieder die Originaltrasse zu erkennen und wurde auch z. B. durch Birnbäume markiert. Der südlichste Teil der originalen Via Claudia Augusta liegt zum Gutteil am Grund des aufgestauten Forggensees. Rad- und Wanderroute führen malerisch am Seeufer entlang, von wo aus man die Originaltrasse immer wieder gut überblicken kann. Alternativ kann man im Sommer mit den Forggensee-Schiffen auf den Spuren der Via Claudia Augusta wandeln. Im Frühjahr, wenn der Wasserspiegel am niedrigsten ist, kann man sie auch wandern.
Auch das Auerbergland rund um den historischen Berg hat abgesehen von der herrlichen Landschaft und den malerischen Dörfern einiges an Sehenswertem zu bieten. In Burggen gibt es z. B. die Bauernhäuser in der St. Anna Straße die auf Grund ihrer interessanten, einheitlichen Anordnung insgesamt als Ensemble unter Denkmalschutz stehen. In Bernbeuren wurde im Kiebelehaus das Auerbergmuseum eingerichtet, das neben verschiedenen heimatkundlichen Themen vor allem dem historischen Auerberg mit moderner Museumsditaktik vermittelt. Auf den Auerberg locken die Georgskirche mit Aussichtsplattform, der Panoramagasthof und nicht zu letzt ein neu eingerichteter Erlebnisweg. Lechbruck am See erinnert mit dem Flößermuseum an eine große Tradition und Einnahmequelle der Dorfbevölkerung in der Vergangenheit. Auch Floßfahrten werden angeboten. In Rosshaupten gibt es einen Kunstpark mit moderner Kunst zur Via Claudia Augusta. Das Dorfmuseum im Pfannerhaus bietet auch regelmäßig wechselnde Kunstausstellungen und informiert im integrierten Dokumentationszentrum Via Claudia Augusta über die historische Straße. In Rieden gibt zahlreiche einladende Badeplätze und ein Puppenmuseum und auch die St. Urban Kirche zwischen Rieden und Füssen ist sehenswert.
Übernachten im Auerbergland
speziell auf Radreisende und Wanderer, aber auch andere Reisende entlang der Via Claudia Augusta eingestellt
zumindest ein Gericht, wie vor 2000 Jahren, auf Speisekarte oder Menüplan
I-VII Die Preisklassen in den untenstehenden Inseraten sollen einen ungefähren Eindruck von der Preislage geben und beziehen sich auf eine Übernachtung pro Person im Doppelzimmer: I = < EUR 15,- II = EUR 15 - 23,- III = EUR 23 - 30,- IV = EUR 30 - 35,- V = EUR 35 - 50,- VI = EUR 50 - 70,- VII > EUR 70,-.
Liste mit allen Gastgebern zwischen Donau und Adria bzw. Po, die sich speziell auf Reisende entlang der Via Claudia Augusta eingestellt haben. Es gibt sie auch bei gut sortierten Gästeinfos und den Gastgebern.
Beim Festspielhaus Füssen, das auf einer künstlich aufgeschütteten Halbinsel im See steht, betritt die historische Via Claudia Augusta zunächst kurz und bald danach endgültig wieder Festland. Auf der Trasse der Römerstraße liegt heute die Augsburger Straße (B 16). Sie führt stadteinwärts an den Rand des mittelalterlich geprägten Füssener Stadtzentrums. Am Kaiser-Maximilian-Platz zweigt die Bundesstraße links ab, während die Trasse der Via Claudia Augusta und auch die Radroute geradeaus auf der heutigen Reichenstraße bis zum Fuß des Schloßberges führen. Die Wanderroute führt östlich der historischen Trasse am Ufer des Forggensees und des Lechs flußaufwärts und dann quasi "über die Hintertür" ins Zentrum. Dort, wo heute das "Hohe Schloss" über der Stadt thront, befand sich einst auch das Römerkastell. Die Theresienbrücke im Süden, auf der die Radroute den Lech quert, befindet sich fast an der selben Stelle wie die einstige Römerbrücke. Am südlichen Lechufer radelt man flussaufwärts weiter nach Tirol. Die Wanderroute bleibt noch etwas länger auf der nördlichen Lechseite und führt über den Kurort Bad Faulenbach südwärts, bis zu einer Nachbildung eines Meilensteins und einer Infotafel der Via Claudia Augusta. Dann quert sie via Maxsteg den Lechfall und verläuft östlich des Lechs weiter. Wie die historische Trasse führt die Wanderung schließlich an der niedrigsten Stelle - zwischen Kratzer und Stieglberg - über den Bergrücken ins Tiroler Pinswang.
Ein Abstecher nach Schwangau, zum Badehaus einer römischen Villa Rustica am Fuße des Tegelberg, und weiter nach Hohenschwangau, mit seinen weltberühmten Königschlössern Neuschwanstein und Hohenschwangau, lohnt allemal. Vorbei am idyllischen Alpsee gelangt man über das Fürstensträßchen nach Tirol, wo man beim Gutshof zum Schluxen auf die Wanderroute Via Claudia Augusta und wenig später beim Gemeindeamt wieder auf die Radroute trifft.
Vor Füssen lockt als besonderer Leckerbissen eine Fahrt mit der Forggenseeschifffahrt auf den Spuren der Via Claudia Augusta, die heute am Grunde des Stausees begraben liegt. Dort, wo die Via Claudia Augusta wieder aus dem See steigt, befindet sich heute das Festspielhaus Füssen. In der Stadt angelangt, beeindruckt erst einmal die malerische Altstadt, durch die eine Fußgängerzone (Reichenstraße) führt. Die Geschichte der Stadt dokumentiert das Museum der Stadt Füssen, welches im ehemaligen Benediktinerstift St. Mang eingerichtet ist. Am Berg oberhalb der Stadt, wo sich einst das Römercastell befunden hat, thront das Hohe Schloss. Es beherbergt eine Filialgalerie der Bayerischen Staatssammlung mit sehenswerten Werken aus Spätgotik und Renaissance. Sehenswert sind auch die Basilika St. Mang und die Heilig-Geist-Spitalkirche.
In Schwangau locken eine historische und eine moderne Therme. Die heutige Kristalltherme ist ein Wellnesstempel mit Thermalwasser und einem ausgedehnten Saunabereich. Beim Römerbad am Parkplatz der Tegelbergbahn handelt es sich um eine kleine römische Therme, die beim Bau der Bahn zu Tage trat, für die Besucher aufbereitet und eingehaust wurde. In Hohenschwangau warten die weltbekannten Königsschlösser König Ludwigs auf ihre Entdeckung: Neuschwangstein und Hohenschwangau. Abgerundet werden kann der Schlösserbesuch mit der Besichtigung des neuen "Museums der bayerischen Könige" am nahe gelegenen Alpsee und einem Abstecher zum Pindarplatz, Ludwigs Lieblingsort am Seefufer. Schließlich radelt oder wandert man über die Fürstenstraße weiter nach Tirol.
Übernachten in Füssen und Schwangau
speziell auf Radreisende und Wanderer, aber auch andere Reisende entlang der Via Claudia Augusta eingestellt
zumindest ein Gericht, wie vor 2000 Jahren, auf Speisekarte oder Menüplan
I-VII Die Preisklassen in den untenstehenden Inseraten sollen einen ungefähren Eindruck von der Preislage geben und beziehen sich auf eine Übernachtung pro Person im Doppelzimmer: I = < EUR 15,- II = EUR 15 - 23,- III = EUR 23 - 30,- IV = EUR 30 - 35,- V = EUR 35 - 50,- VI = EUR 50 - 70,- VII > EUR 70,-.
Übernachten in Füssen und Schwangau
Liste mit allen Gastgebern zwischen Donau und Adria bzw. Po, die sich speziell auf Reisende entlang der Via Claudia Augusta eingestellt haben. Es gibt sie auch bei gut sortierten Gästeinfos und den Gastgebern.