Dem originalgetreuen Nachbau eines Pavillion-Wagens aus dem Jahr 1811, sieht man die zeitgemäße Technik, mit der er ausgestattet ist, nicht ohne weiteres an. Scheibenbremsen, Gummibereifung und elektrisches Licht sorgen dafür, dass sich der Fahrgast, trotz aller Romantik, ein wenig angenehmer als Reisende vergangener Tagen fühlen kann. Ansonsten waren, wie früher, Schmiede und Wagner beinahe 4.000 Arbeitsstunden mit dem Bau der Kutsche beschäftigt, wie man sie vor allem in der unwegigen Schweiz eingesetzt hat. Der Pavillion-Wagen ist also ideal für dir Reise an der Via Claudia Augusta geeignet. Um Sie und die Kutsche sicher ans Ziel zu bringen, ist ein Team von 4 Personen notwendig. Vorne unter dem Dach, am Kutschbock, im Fahrgastraum und auf der Sitzbank hinten finden 8 - 10 Passagiere Platz.
Die Pferde
Die Kutsche wird normalerweise von vier Pferden gezogen. Es handelt sind um Warmblüter, darunter Bayern ebenso wie Hannoveraner und Holsteiner, die neben ihrer täglichen Ration Heu eine Riesenportion Kraftfutter erhalten. Wenn ihnen das nicht jeden Tag abverlangt wird, dann schaffen sie an einem Tag durchaus auch einmal mehr als 50 Kilometer.
Der Kutscher
Gelenkt wird die Postkutsche von Konrad Schamberger. Er ist ein erfahrener Kutscher und seit über 12 Jahren im Geschäft. Unter anderem war er bayerischer Meister im Vierspänner-Fahren.