
01 ... Donauwörth und Donau-Ries
02 ... Zwischen Donauwörth und Augsburg
03 ... Augsburg
04 ... Zwischen Augsburg und Landsberg am Lech
05 ... Landsberg am Lech
06 ... Zwischen Landsberg am Lech und Schongau
07 ... Altenstadt, Schongau und Peiting
08 ... Zwischen Schongau und Füssen
09 ... Füssen und Schwangau
10 ... Zwischen Füssen und Reutte
11 ... Breitenwang, Reutte und Ehrenberg
12 ... Heiterwang und Bichlbach
13 ... Lermoos, Ehrwald und Biberwier
14 ... Über den Fernpass
15 ... Zwischen Fernpass und Imst
16 ... Imst
17 ... Zwischen Imst und Landeck
18 ... Zams, Landeck und Fließ
19 ... Zwischen Landeck und dem Reschenpass
20 ... Der Reschenpass
21 ... Der obere Vinschgau
22 ... Laas und Schlanders
23 ... Goldrain, Latsch und Kastelbell
24 ... Der untere Vinschgau
25 ... Algund, Meran und Marling
26 ... Zwischen Meran und Bozen
27 ... Bozen
28 ... In Südtirols Süden
29 ... Durch die Piana Rotaliana
30 ... Val di Cembra, Pinè
leer ... Trento > Altino/Venezia (TRENTINO, VENETO)
31a ... Trento (Richtung Feltre, Treviso, Altino, Venedig)
32a ... Die obere Valsugana
33a ... Die mittlere Valsugana
34a ... Hochtal Tesino, Lamon, Sovramonte
35a ... Feltre und das Feltrino
36a ... Die Valbelluna
37a ... Die Altamarca
38a ... Rechts des Piave
39a ... Treviso
40a ... Silea, Roncade, Quarto D'Altino
41a ... Die Lagune
... Zu den Teilabschnitten von Trento über Verona bis zum Po (Via Claudia Augusta "Padana") wechseln Sie über das Haupt-Menü der Web-Seite
Der Landkreis Donau-Ries hat 132.000 Einwohner, 7 Städte und 2 Marktgemeinden. Das Gebiet rund um die Mündung des Lech in die Donau und den Ries-Krater hat auch eine vielfältige und feine, lebendige Kultur-Szene. Die Brücke in Donauwörth war lange die einzige weit und breit. Zahlreiche Menschen aus nah und fern durchreisten deshalb die Region und machten dort Station. Darunter unter anderen Napoleon Bonaparte und zahlreiche Kultur- und Kunstschaffende, die die Bevölkerung inspirieren. Der berühmteste war kein geringerer als Wolfgang Amadeus Mozart. Die Spuren, die er in der Gegend hinterlassen hat, pflegen Kulturorganisationen und Gemeinden gemeinsam in einem eigenen Verein. Damals wie heute hat der Bereich Musik in der Region besondere Bedeutung. Er ist zentraler Teil von mehreren Veranstaltungsreihen und bringt auch seit jeher über die Region hinaus bedeutsame Komponisten und Musiker hervor. Die Zentren des Landkreises, seine zahlreichen geschichtsträchtigen Punkte und Kulturdenkmäler, von denen einige der ortsansässigen Fürstenlinien Oettingen-Oettingen zuzuordnen sind, bilden auch eine Bühne für aktuelle Kunst und eine eine kleine aber feine Theater- und Kleinkunst-Szene.























Ein eigener Verein aus Gemeinden und Kulturorganisationen hat sich den zahlreichen Spuren angenommen, die Wolfgang Amadeus Mozart in der Region hinterlassen hat. Mit dem Komponistenbrüdern Ignaz und Vinzenz Lacher sowie Werner Egk hat der Landkreis auch selbst einige Komponisten hervorgebracht. Für Musik-Genuss sorgen klassischen Veranstaltungsreihen wie de Donauwörther Kulturtage, die Leitheimer Schlosskonzerte, die Oettinger Residenzkonzerte, der Kulturkreis Mertingen und auch die Rosetti-Festtage im Ries sowie die Rieser Kulturtage. Gleich mehrere Musikschulen sind die Basis für den eigenen Musiker-Nachwuchs. Die Geigerin Veronika Eberle aus Donauwörth und dem Chellisten Maximilian Hornung, der teilweise in Nördlingen aufgewachsen ist, sind zwei Musiker, die man überregional kennt.
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Künstler aus dem Ries, die die Region mitgeprägt haben, sind der Bildhauer Johan Georg Bschorer (*1692 +1763) und der bekannte schwäbische Rokoko-Maler Johann Baptist Enderle, der z. B. das Decken-Fresko "Göttermahl" im Enderlesaal des Deutschordenhauses in Donauwörth geschaffen hat. Anette Steinacker-Holst betreibt mit der Kunst ihres Vaterns Ernst Steinacker, ihrer eigenen Kunst und wechselnden Sonderausstellungen das Kunst-Museum Donau-Ries.
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Seit 1945 werden in Donauwörth Käthe-Kruse-Puppen produziert. Im Käthe-Kruse-Puppenmuseum ist die größte Sammlung von Puppen der Puppenkünstlerin weltweit zu bewundern.
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Die Musical Company des Gymnasiums Donauwörth, die Kleinkunstbühne Thaddäus in Kaisheim und die Schauspiel-Manufaktur in Nördlingen prägen eine kleine aber feine Theater- und Kleinkunst-Szene.
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Man sagt den Bewohnern von Donau-Ries nach, dass sie bodenständig, loyal und mitunter ein Bißchen veränderungs-resistent sind. Der bekannteste Bewohner des Landkreises ist wohl Graf Stauffenberg, der durch das beinahe geglückte Hitler-Attentat ein Begriff ist. Seine Familie lebt bis heute in Amerdingen. Weitere berühmte Persönlichkeiten sind der Gelehrte, Arzt und Botaniker Leonhart Fuchs (*1501 in Wemding), die als Hexe verbrannte Nördlingerin Maria Holl (+1634), der in die Dynastie Thurn und Taxis eingeheiratete Krafft Ernst Fürst zu Oettingen-Wallerstein (1748 - 1802), der als "Onkel Ludwig" bekannte Autor Ludwig Auer sowie der Politiker Anton Jaumann aus Belzheim (+1994). Die Fürstenlinie Oettingen-Oettingen is heute noch als Nachfolgelinien Oettingen-Wallerstein und Oettingen-Spielberg in der Region ansässig sind und hat bzw. hatte zahlreiche Kulturgüter (Schlösser, Kirchen, Klöster) im Besitz.
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Eine Spezialität mit großer Tradition im Landkreis Donau-Ries ist die Rieser Bauerntorte. Es gibt sie in einer katholischen und in einer evanglischen Variante. Daraus schließt man, dass es sie schon seit der Zeit gibt, als die Bevölkerung in der Gegend religiös gespalten war. Weitere traditionelle Gerichte sind die Rieser Festtagssuppe und der Rieser Gänsebraten. Aktuelle Spezialitäten aus dem Ries bzw. Donau-Lech-Gebiet sind Spargel und Kartoffel.
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Wer einmal bei einem Fest im Landkreis Donau-Ries mitgefeiert hat, der weiß, deren Bewohner verstehen es zu feiern. Bedeutsame Feste und Events im Jahresreigen sind z. B. das Reichsstraßenfest, das Inselfest oder der Schwäbische Kindertag in Donuwörth, die Nördlinger Mess, das Brückenfest in Harburg, die Jakobikirchweih Oettingen, der Kräuter- und Fuchsienmarkt Wemding, ... uvm. Typische Bräuche sind die Rieser Bauerntorte, der Osterbrunnen, Maibäume oder auch die Johannifeuer.
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Hier finden Sie verschiedene Punkte, an denen Sie den Landkreis Donau-Ries und Donauwörth erleben können. Wir haben diese Punkte schon für sie vorausgewählt. In der interaktiven "Via Claudia Augusta Map" finden Sie auch andere Inhalte und können sogar eine ganze Reise entlang der Via Claudia Augusta planen.
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Die Via Claudia Augusta verband nicht nur Orte, durch die sie führte. Die erste trans-europäische Straße über die Alpen verband Regionen quer durch Europa, so wie sie es auch heute als verbindende Kultur-Straße tut.
Zum Korridor der Via Claudia Augusta
an der bayerischen Donau, am Ries-Krater, an der Schwäbischen Alp, am Beginn des Lechtales und des Lechrains
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Die Via Claudia Augusta verband nicht nur Orte, durch die sie führte. Die erste trans-europäische Straße über die Alpen verband Regionen quer durch Europa, so wie sie es auch heute als verbindende Kultur-Straße tut.
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Die Via Claudia Augusta verband nicht nur Orte, durch die sie führte. Die erste trans-europäische Straße über die Alpen verband Regionen quer durch Europa, so wie sie es auch heute als verbindende Kultur-Straße tut.
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Die Via Claudia Augusta verband nicht nur Orte, durch die sie führte. Die erste trans-europäische Straße über die Alpen verband Regionen quer durch Europa, so wie sie es auch heute als verbindende Kultur-Straße tut.
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Die Via Claudia Augusta verband nicht nur Orte, durch die sie führte. Die erste trans-europäische Straße über die Alpen verband Regionen quer durch Europa, so wie sie es auch heute als verbindende Kultur-Straße tut.
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Die Via Claudia Augusta verband nicht nur Orte, durch die sie führte. Die erste trans-europäische Straße über die Alpen verband Regionen quer durch Europa, so wie sie es auch heute als verbindende Kultur-Straße tut.
Gemeinden im Korridor der Via Claudia Augusta (zwischen Landsberg am Lech und dem Raum Schongau):
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Die Via Claudia Augusta verband nicht nur Orte, durch die sie führte. Die erste trans-europäische Straße über die Alpen verband Regionen quer durch Europa, so wie sie es auch heute als verbindende Kultur-Straße tut.
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Die Via Claudia Augusta verband nicht nur Orte, durch die sie führte. Die erste trans-europäische Straße über die Alpen verband Regionen quer durch Europa, so wie sie es auch heute als verbindende Kultur-Straße tut.
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Die Via Claudia Augusta verband nicht nur Orte, durch die sie führte. Die erste trans-europäische Straße über die Alpen verband Regionen quer durch Europa, so wie sie es auch heute als verbindende Kultur-Straße tut.
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Die kleine Stadt Vils und die drei Orte Pinswang, Musau und Pflach haben gemeinsam nur 3600 Einwohner. Das vom Naturfluss Lech dominierte Gebiet am Tor zu Tirol und dem Naturpark Tiroler Lech und das angrenzende Tannheimer Tal haben aber auch kuturell einiges zu bieten.






















Auch Geigen und Lautenbau in Vils
Stuckateure auf Wanderschaft aus dem Tannheimer Tal
Josef Müller (Bildhauer) Tannheim
Balthasar Riepp (Maler, Vils)
Balthasar Springer (Vils)
Freu Dirr, Autorin (Vils)
Talfeiertag 17. September iim Tannheimer Tal
Patrozinien
Das ganze Tiroler Außerfern, dessen Zentrum Reutte ist, hat nur rund 33.000 Einwohner. Das Gebiet im Naturpark Tiroler Lech, am Fuße der Bugenwelt Ehrenberg ist aber auch kulturell gut aufgestellt und bringt einiges auf die Füße. Das rührige Team des Reuttener Museums im Grünen Haus ist federführend in einem bezirksweiten Museumsverbund, in dem jedes Museum einen anderen Schwerpunkt hat. Das Burgen-Ensemble Ehrenberg ist eine Top-Attraktion, die Geschichte und Kultur unter freiem Himmel, in einem didaktisch ausgefeilten Museums und in gleich mehreren Event-Locations vermittelt. Die Häuser im Bezirkszentrum und viele Baudenkmäler sind zu einem großen Teil von der Maler-Dynastie Zeiler geprägt. Als geschätzte Bau-Handwerker und -Künstler prägten die Reuttener über die regionalen Grenzen hinaus Bauwerke und Orte. Auch heute ist jeder Kulturbereich in Zentralraum des Bezirkes gut besetzt: Kunst, Musik, Theater und Kleinkunst, Literatur, ... Es gibt sogar einen Filmcircle, der sich der Pflege des bewegten Bildes widmet.























Man merkt dem Zentralraum des Bezirkes an, dass sich hier gleich mehrere rührige Personen der Kulturhistorie angeommen haben. Das rührige Reuttener Museum im Grünen Haus unter seinem Obmann Ernst Hornstein, selbständiger Malermeister und Direktor der Holzschnitzschule Elbigenalp, ist federführend in einem bezirksweiten Museumsverbund, in dem jedes der Museen einen anderen Schwerpunkt hat, die sich zu einem Ganzen ergänzen. Der pensionierte Bankdirektor Richard Lipp, der als Senior Geschichte studiert hat, und der Schuldirektor Klaus Wankmiller ergänzen das kultur-historisch aktive Team. Der Motor hinter der Top-Attraktion Burgenwelt Ehrenberg ist Architekt Armin Walch. Die Burgenwelt vermittelt Kulturhistorie in den sukzessive renovierten 4 Festungsteilen des Ensembles unter freiem Himmel, in einer didaktisch ausgefeilten Ausstellung und mehreren Eventlocations.
Die Ausserferner prägten als geschätzte Bau-Handwerker und -Künstler ihre Region und auch Gebäude und Orte über die Region hinaus. Aus dem unmittelbaren Zentralraum Reutte sind vor allem die Maler zu nennen, vor allem die Maler-Dynastie Zeiler. Ein Maler ist es auch, der heute ganz wesentlich die Museums-Szene im Bezirkshauptort und im Bezirk prägt, Ernst Hornstein.
Aus den Kunstschaffenden sticht vor allem die Maler-Dynastie Zeiler heraus, die Bauwerke und Kunstdenkmäler in der Region und darüber hinaus prägten. Sie schufen einst mit ihrer Architektur-Malerei das, was den historischen Kern von Reutte heute besonders macht. Aktuell beleben der Galerieverein Reutte und Kunst-Projekte wie Landart am Naturfluss Lech die Kunst im Raum Reutte.
Der Raum Reutte hatte und hat immer wieder gute Musiker. Unweit von Reutte, in Bach im Lechtal, ist außerdem der Leadermacher, Sänger und Bandleader Toni Knittel daheim. Mit seiner Band und dem gleichnamigen Lied half der "Bluatschink" mit, für den Naturpark Tiroler Lech zu mobiliseren. Um den Nachwuchs kümmert sich die Bezirksmusikschule in Reutte. Franz Wachter und Klaus Wankmiller organisieren laufend musikalische Veranstaltungen, die Musikern aus der Region als Anregung und Bühne dienen.
Eine rührige Gruppe gestaltete einen Keller zur hippen Kultur-Location um und bespielt die "Kellerei" mit allen Formen von Kleinkunst. Besondere Aufmerksamkeit gilt auch der Jungendförderung. Der Filmcircle Breitenwang hat sich besonderen bewegten Bildern angenommen.
Der bekannteste Reuttener war der Priester und Astronom Anton Maria Schyrle. In seinem Hauptwerk beschreibt er sein benokulares Teleskop. Begriffe wie Objektiv und Okular stammen von ihm. Außerdem ist ein Mondkrater nach ihm benannt.
Unter den traditionellen Festen des Raumes Reutte sind der Nikolaus-Umzug in Lechaschau und die Patrozinien-Feste besonders zu erwähnen. Die Patrone der Kirchen zeichnen übrigens den Verlauf der Via Claudia Augusta nach. Der größte Kultur-Event der Gegend ist sicherlich die Zeitreise Ehrenberg, bei der hunderte historisch gewandete Schausteller die Geschichte wieder aufleben lassen.
Hier finden Sie verschiedene Punkte, an denen Sie den Raum Reutte erleben können. Wir haben diese Punkte schon für sie vorausgewählt. In der interaktiven "Via Claudia Augusta Map" finden Sie auch andere Inhalte und können sogar eine ganze Reise entlang der Via Claudia Augusta planen.






































































































































































































































































































Not macht erfinderisch. Bevor die Straße über den Arlberg reaktiviert wurde, die in der Römerzeit schon einmal bestand, und schließlich die Eisenbahn und einige Industriebetriebe kamen, war die Region um Landeck bitterarm. Zahlreiche Kinder zogen als Schwabenkinder in die Ferne. Vielleicht lag es wirklich daran, dass die Landecker immer sehr kreativ waren, allgemein, aber auch künstlerisch. Jakob Prandtauer und einige weitere über die Grenzen bekannte Barockbaumeister stammen aus der Gegend. Die Region war auch immer ein guter Boden für Künstler. Chryseldis Hofer-Mitterer, Herbert Danler und Norbert Strolz leben leider nicht mehr, aber haben einiges in Landeck hinterlassen. Norbert Strolz war über seine künstlerische Tätigkeit hinaus Obmann des Bezirksmuseumsvereins im Schloss Landeck. Herbert Danler gilt als einer der Begründer der Galerie Elefant. Auch aktuell wirkt eine ganze Reihe Künstler aus dem Raum Landeck: Georg und Arthur Salner, Michael Schneider, Alwin Chemelli, Norbert Pümpl, Erich Horvath, Christian Moschen, ... um nur einige zu nennen. Es gibt auch über die Galerie Elefant hinaus einige Ausstellungs-Orte: die Museums-Galerie im Schloss Landeck, die Rathaus-Galerie in Landeck, die Gallerie von Walter Stefan und und Pepi Walch in Fließ. Nicht zuletzt ist Gerald Kurdoglu Nitsche als Galerist und Organisator aktiv. Die Kreativität im Raum Landeck dürfte also nicht nur an der Armut gelegen haben.

Im Raum Landeck ist regelmäßig Musik auf höchstem Niveau zu hören. Der erste Flötist der Wiener Philharmoniker ist in Landeck aufgewachsen und organisiert dort alljährlich die Musik-Festwochen Horizonte. Auch die Stadtmusikkapelle Landeck ragt aus dem ohnedies bereits sehr hohen Niveau der Blasmusik in Tirol noch einmal heraus. Sie ist die älteste Musikkapelle Tirols und ihr Repartoir umfasst auch sinfonische Werke, mit welchen das Ensemble sogar eine WM-Goldmedaille erspielen konnte. Zum 375. Geburstag komponierte der aus Holland stammende und in den USA wirkende Komponist Johan de Meij das Monumentalwerk "Via Claudia" und führte es mit dem Orchester erstmalig auf. "Via Claudia" wurde auch bei als CD in Amerika aufgelegt. Interessierte erhalten das Werk als Teil einer CD bei der Stadtmusikkapelle und als MP3 unter anderem auf im iTunes-Store.

Der Raum Landeck ist reich an Baudenkmälern, archälogischen Ausgrabungen und Kulturschätzen. Schon seit der Zeit vor den Römern waren alle Sonnenhänge rund um die Bezirksstadt besiedelt: Stanz, Grins, Fließ, ... Oberhalb von Fließ entdeckte man einen Brandopferplatz, der vor und während der Römerzeit genutzt wurde. Im Museum Fließ, im ehemaligen Meßnerhaus ist eine Zahl und Qualität an vorrömischen Funden zu bestaunen, wie man sie sonst nur in Museen größerer Städte findet. Auch einige Kirchen sind schon sehr alt. Z. B. jene von Fließ. Die Wurzeln der Pfarrkirche in Landeck reichen sogar ins 5. Jh. zurück, was bekräftigt, dass Landeck eine römische Straßenstation war, um die herum sich auch eine Siedlung entwickelte. Nicht zufällig befindet sich auch das Tiroler Dokumentationszentrum Via Claudia Augusta in Fließ, durch das die Via Claudia Augusta von Landeck weiter südwärts führt. Rund um Landeck wachen mit der Kronburg, der Burgruine Schrofenstein und Schloss Landeck gleich 3 Burgen über den dicht besiedelten Raum und den jahrtaussende alten Verkehrsknoten. Richtung Reschen folgt noch Schloss Bidenegg, im oberen Teil des Ortes Fließ. In einem Raum mit viel Geschichte, Baudenkmälern und Kunstgeschichte gibt es natürlich auch Restauratoren und Kunstgeschtler wie z. B. Dr. Habicher und Frau Mader.

Leicht über der Stadt thront Schloss Landeck, das zuerst dem Bezirk und dann auch der aus mehreren selbständigen Orten vereinten Bezirkstadt den Namen gab. Das Schloss ist Sitz des Bezirksmuseumsvereins und des Museumsvereins der Stadt. Dieser hat das Schloss sukzessive zum multifunktionalen Kultur-Zentrum und -Treff gemacht. Kunst war in Landeck immer wichtig und entsprechend wichtig ist seit Anbeginn die Funktion einer Galerie. Der erste Obmann des Museumsvereines, Norbert Strolz, war selbst aktiver Künstler. Auf ihn folgten der Weinhändler ... und mit Albin Chemelli wiederum ein aktiver Künstler. Unter Eva Lunger wurde die Sanierung des kompletten Schlosses abgeschlossen und es entwickelte sich auch verstärkt zum generellen Treffpunkt, über reine Kultur hinaus. Das aktuelle Vorstandsteam unter Christian Rudig führt diese Entwicklung weiter. Das Schloss beherbergt heute eine Museum mit mehreren Ausstellungen, eine Gallerie, dient laufend als Ort für kulturelle und andere Veranstaltungen, hat eine Lokal mit Außenbereich und ist generell ein Kultur-Treff. Übrigens hat man vom Turm aus auch einen schönen Blick auf die Stadt.

Fließ ist der "Hauptort" der Via Claudia Augusta Tirol. Von Fließ ging die Initiative der Wiederbelebung der Österreichischen Via Claudia Augusta aus, vorerst als Wanderroute von Landeck zum Reschenpass. Sie ist noch heute ein Teil der Fern-Wanderroute Via Claudia Augusta auf den Spuren der Römer, einer der schönsten Teile, besonders von Schloss Landeck über die Fließer Platte nach Fließ. Dort befindet sich auch das Dokumentationszentrum der Via Claudia Augusta in Tirol und der Sitz des Tiroler Vereins Via Claudia Augusta. Vis-a-vis begeistert das Archäologische Museum Fließ, mit einer Anzahl und Qualität von vorrömischen Funden, wie man sie sonst nur in größeren Städten findet. Oberhalb von Fließ wartet ein Brandopferplatz darauf entdeckt zu werden, der in vorrömischer und römischer Zeit genutzt wurde, das Naturparkhaus Kaunergrat und der Gache Blick.

Mit ... Krismer aus Zams, dem in Landeck geboreren Raoul Schrott und Prof. Gerald Kurdoglu Nitsche hat Landeck auch interessante Literaten. Kurdoglu Nitsche hast sich übrigens aus Protest selbst den zweiten Nachnamen Kurdoglu gegeben. Er ist auch Herausgeber mit dem Schwerpunkt Minderheitenliteratur und Galerist.

Mit den Theaterbühnen in Zams, Fließ und Urgen hat der Raum an des Landes Eck auch 3 Theaterbühnen.

Ein kreativer Raum hat auch meistens spannende Persönlichkeiten. Eine solche war z. B. Oswald von Schrofenstein, der ein einflussreicher Adeliger war, als großer Förderer der Pfarrkirche Landeck gilt und sehr beliebt war. Der Fließer Pfarrer Maaß steht sogar im Ruf ein Heiliger gewesen zu sein. Außerdem stammt der aktuelle Landeshauptmann von Tirol, Günther Platter aus der Region. Er war davor Bürgermeister von Zams und Minister in Wien. Landeshauptmann Platter ist übrigens auch Mitglied des Vereines Via Claudia Augusta Tirol.

Die Region rund um Landeck ist die einzige dezitierte Genuss-Region an der Via Claudia Augusta. Sie hat zahlreiche Spezialitäten zu bieten. Am bekanntesten sind wohl die Edelbrände. Mit 100 Schnapsbrennern ist die Region wohl die an Schnapsbrennern reichste. Die meisten stammen vom Sonnenhang zwischen Stanz und Grins. Einige davon gehören, wie Prämierungen zeigen, zu den allerbesten. Schnaps wird nicht zuletzt aus der Stanzer Zwetschke gebrannt, die auch als besonders schmackhaftes Obst über die Region hinaus geschätzt wird. Eine Auswahl weiterer edler Produkte aus der Region sind Keimlinge, Kräuter-Spezialitäten oder handgeschöpfte Schokolade. Die Produkte werden u. A. auf einem wöchentlichen Frischemarkt angeboten. Auch in der Gastronomie sind sie mehr und mehr zu finden. Dazu leistet seit Jahrzehnten, der Mitbegründer und Gastrosoph der Tiroler Wirtskultur, Josef "Seppl" Haueis aus Zams einen großen Beitrag. Die Bewohner der Region essen übrigens besonders gern zochne Kiachl, Krautspätzle, Riebl, Knödel und Fleisch vom Tiroler Grauvieh und Tiroler Berglamm.

Der Raum Landeck hält sein Brauchtum hoch. Eine traditionelle Besonderheit ist das Scheibenschlagen. Als Brauch sollte man unbedingt auch das Schnapsbrennen sehen, das beim schon traditionellen jährlichen Tag der offenen Tür "Schnaps brennt" im Mittelpunkt steht.





























































































Die Zollstation Altfinstermünz mit dem markanten Brückenturm wurde im Mittelalter begründet. Schon in der Römerzeit gab es an der Via Augusta an der selben Stelle eine Brücke. 1856 war der Bau der Reschenstraße abgeschlossen, die, teilweise weiterentwickelt, noch heute Pfunds und Nauders verbindet. Bis zu dem Zeitpunkt führte der gesamte Verkehr über die Brücke von Altfinstermünz und dann durch die Schlucht hinauf nach Nauders. Noch vor wenigen Jahrzehnten war Altfinstermünz bewohnt. Dann drohte das Festungs-Ensemble komplett zu verfallen. Dank des Verein Altfinstermünz unter Nauders Alt-Bürgermeister Hermann Klapeer ist das nicht passiert. Er sanierte Stück für Stück und hauchte ihm neues Leben ein. Dazu gehören eine Dauerausstellung, Räumlichkeiten für Wechselausstellungen, eine einfache Gastronomie, ...

Jedes Jahr treffen sich im Rahmen der Classic Nauders historische Autos und ihre Liebhaber in der Gemeinde am Reschenpass

Das Dach der Via Claudia Augusta ist ein besonderer Ort, der Inspieriert. Das ist z. B. entlang der alten Straße zwischen Nauders und dem Reschenpass zu sehen, die weitgehend der Via Claudia Augusta entspricht und heute die Radroute ist. Entlang des schmalen Strässchens ist Kunst aufgestellt. In Nauders trifft sich auch jede Woche ein Malkreis, zu dem jedermann hinzustoßen kann. Kunst ist auch bei den Gastgebern am Reschenpass daheim. GrenzARTig ist z. B. eine Initiative, die die Familie Kleinhans, im und rund um ihr Alpin Art & Spa Hotel Naudererhof ins Leben gerufen hat. Jedes Jahr sind Künstler und Kunstliebhaber eine Woche lang zum Art- und Genuss-Festival eingeladen, das zeigt, was die Grenz-Region Obergricht (A), Vinschgau (I), Engadin (CH) so alles an Kunst, Kultur und Kulinarischem zu bieten hat.

historisiche Zollstation Altfinstermünz
Festung Nauders, die nördlichste Festung des Habsburger-Reiches gen Süden
Schloss Naudersberg
Leonhardskapelle direkt an der alten Pass-Straße beim Schloss Naudersberg (bereits 1391 erwähnt)
Portale und Taufbecken der Pfarrkirche in Nauders
Kriegerdenkmal in Nauders
Kirchturm der Pfarrkirche von Altgraun im Reschensee

Die Obergrichtler gelten als eher verschlossen und stur, aber auch linientreu und konsequent.
Norbert Pleifer, mit "seinem" Treibhaus" Motor der alternativen Innsbrucker Kulturszene, stammt aus Nauders am Reschenpass. Mit Dr. Hans Tschiggfrey brachte die Gemeinde auch einen Tiroler Landeshauptmann hervor. Außerdem stammt mit Michael Ploner ein mehrfacher Medaillengewinner bei internationalen Koch-Wettbewerben und Teammitglied der österreichischen Weltmeistermannschaft 2018 aus Nauders.

Michael Ploner aus Nauders ist mehrfacher Medaillen-Gewinner bei nationalen, internationalen und weltweiten Koch-Meisterschaften. Unter anderem gewann er 2 x Gold bei der Koch-Olympiade 2016 und war 2018 Teil des österreichischen Weltmeister-Teams.
Am Reschenpass werden gern Zochne Kiachl, Krautspätzle, heimisches Rind und Lamm, Riebl und Knödel gegessen.
Schafschoad in Nauders
Mittelalter-Fest in Altfinstermünz

Die Via Claudia Augusta verband nicht nur Orte, durch die sie führte. Die erste trans-europäische Straße über die Alpen verband Regionen quer durch Europa, so wie sie es auch heute als verbindende Kultur-Straße tut.
Zum Korridor der Via Claudia Augusta
am Reschenpass, dem Dach der Tour
gehören:



















































































Die Via Claudia Augusta verband nicht nur Orte, durch die sie führte. Die erste trans-europäische Straße über die Alpen verband Regionen quer durch Europa, so wie sie es auch heute als verbindende Kultur-Straße tut.
Zum Korridor der Via Claudia Augusta
im Oberen Vinschgau
gehören:

Sophie Tscholl, eine junge Singer-Songwriterin aus Gargazon in Südtirol, berührt mit ihrer sanften Stimme und tiefgründigen Texten. Ihre Musik spiegelt die ruhige Schönheit ihrer Heimat wider und verbindet persönliche Erfahrungen mit universellen Emotionen. Bei der Rocknet Academy präsentierte sie ihren selbst komponierten Song "November Rain", der ihre Fähigkeit unterstreicht, Gefühle in Musik zu verwandeln. Ihre südtiroler Wurzeln verleihen ihrer Musik eine besondere Tiefe und Verbundenheit zur Region.

Fabienne Runggaldier, bekannt als FABI, ist eine Singer-Songwriterin aus Kaltern in Südtirol, die mit ihrer Musik persönliche Geschichten und Emotionen teilt. Ihre Debütsingle „Little Light“ entstand im Rahmen der Rocknet Academy und wurde dort als Gewinnersong ausgezeichnet. FABI verbindet in ihren Liedern sanfte Melodien mit tiefgründigen Texten, die von ihrer Heimat und ihren Erfahrungen inspiriert sind. Mit ihrer Band even4fun sammelte sie erste Bühnenerfahrungen, bevor sie ihren eigenen musikalischen Weg einschlug. Ihre südtiroler Wurzeln verleihen ihrer Musik eine besondere Tiefe und Authentizität.

Hinter dem Künstlernamen Rooftop verbirgt sich der Südtiroler Musiker Lukas Augscheller aus Lana. Was einst als Akustikband begann, hat sich zu einem Solo-Projekt entwickelt, das mit authentischem Songwriting und atmosphärischem Sound überzeugt. Für sein Mini-Album „In the Cabin“ zog sich Rooftop in eine abgelegene Berghütte am Marlinger Berg zurück, um in der Abgeschiedenheit kreative Energie zu schöpfen. Das Ergebnis sind intime Songs wie „Time“, die die besondere Stimmung dieses Rückzugsortes einfangen. Seine Musik, tief verwurzelt in der Südtiroler Landschaft, verbindet persönliche Geschichten mit einem modernen Popgefühl.

Dietro il nome d'arte Rooftop si cela il musicista altoatesino Lukas Augscheller di Lana. Nato come band acustica, il progetto si è evoluto in un percorso solista che affascina con un songwriting autentico e sonorità atmosferiche. Per il suo mini-album "In the Cabin", Rooftop si è ritirato in una baita isolata sul Monte Marlengo, traendo ispirazione dalla tranquillità della natura. Il risultato sono brani intimi come "Time", che catturano l'atmosfera unica di quel rifugio. La sua musica, profondamente radicata nel paesaggio altoatesino, unisce storie personali a un moderno sentimento pop.

Timbreroots ist eine fünfköpfige Band aus Kurtatsch in Südtirol, die mit ihrem einzigartigen Mix aus Indie-Folk, Alternative Rock und Pop-Elementen begeistert. Gegründet 2019 von Benedikt Sanoll (Gesang, Gitarre) und seinem Bruder Philipp (Schlagzeug, Marimba), vereint die Gruppe musikalische Einflüsse von Bands wie Mumford & Sons, Bon Iver und Coldplay mit einer eigenen, sphärischen Klangästhetik. Ihr Debütalbum „Numen’s Dreams“ (2023) und Singles wie „Madness“ oder „My Own Bubble“ zeigen ihre Fähigkeit, emotionale Tiefe mit musikalischer Vielfalt zu verbinden. Die Band legt großen Wert auf Authentizität und nutzt ihre Musik, um Werte wie Nächstenliebe und Nachhaltigkeit zu vermitteln. Ihre südtiroler Wurzeln spiegeln sich in ihrer Musik wider und verleihen ihr eine besondere Tiefe und Verbundenheit zur Region.

Die Andrea Maffei Spritz Band aus Bozen verbindet in ihrer Musik traditionelle südtirolerische Elemente mit modernen Einflüssen und schafft so ein einzigartiges Hörerlebnis. Ihr Album "Il treno per Nottingham (Remaster 2020)" umfasst Titel wie "Nino" und "Il mare e Lucia", die die kulturelle Vielfalt Südtirols widerspiegeln. Mit Projekten wie "Il Suonatore Jones" zollt die Band italienischen Musiklegenden Tribut und zeigt ihre Vielseitigkeit. Diese Mischung aus regionaler Verwurzelung und musikalischer Innovation macht die Andrea Maffei Spritz Band zu einem besonderen Vertreter der Musikszene entlang der Via Claudia Augusta.

Tracy Merano, bürgerlich Theresa Gutweniger, stammt aus Meran und bringt mit ihrer Musik eine frische Brise in die Poplandschaft. Ihr Sound ist geprägt von emotionalem Soulpop, der moderne Beats mit introspektiven Texten verbindet. Mit Songs wie „Differently“ und „Fake Friends“ thematisiert sie persönliche Erfahrungen und gesellschaftliche Themen. Ihr Album „Save Your Soul“ zeigt ihre Vielseitigkeit und ihre tiefe Verwurzelung in der südtiroler Musikszene.


























































































































































































































































Daniele Groff, geboren 1973 in Trento, ist ein Singer-Songwriter, der britischen Pop mit italienischer Sensibilität verbindet. Sein Debütalbum Variatio 22 (1998) brachte Hits wie „Daisy“ hervor, mit dem er die „Sanremo Famosi“ gewann. Weitere Erfolge folgten mit „Adesso“ beim Festival di Sanremo 1999 und dem Album Bit (2001), das unter anderem den Song „If You Don't Like It“ enthielt. Sein drittes Album Mi accordo (2004) zeigte seine Vielseitigkeit mit Beiträgen von Künstlern wie Renato Zero.
Groffs Musik ist tief in seiner Heimat Trentino verwurzelt. Die kulturelle Vielfalt und die inspirierende Landschaft der Region spiegeln sich in seinen introspektiven Texten und melodischen Kompositionen wider. Nach einer kreativen Pause kehrte er 2015 mit dem Single „Bellissima la verità“ zurück und veröffentlichte 2016 „Sempre nella mia testa“. Seine jüngste Zusammenarbeit mit Southern Waves im Jahr 2023 zeigt seine anhaltende Relevanz in der Musikszene.
Höre Daniele Groff auf: Spotify Apple Music YouTube Music Amazon Music

Der Coro della SAT, gegründet 1926 in Trento, gilt als einer der renommiertesten Männerchöre Italiens. Mit einem Repertoire, das sich auf traditionelle alpenländische Volkslieder konzentriert, hat der Chor maßgeblich zur Bewahrung und Verbreitung der musikalischen Kultur des Trentino beigetragen. Durch die Zusammenarbeit mit namhaften Komponisten wie Antonio Pedrotti und Arturo Benedetti Michelangeli wurden zahlreiche Volkslieder neu arrangiert und einem breiten Publikum zugänglich gemacht. Der Chor hat weltweit über tausend Konzerte gegeben und ist ein musikalischer Botschafter seiner Heimatregion.
Musikplattformen:
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Die 1960 gegründete Orchestra Haydn di Bolzano e Trento ist ein renommiertes Sinfonieorchester, das als kulturelle Brücke zwischen den Regionen Südtirol und Trentino dient. Benannt nach dem österreichischen Komponisten Joseph Haydn, hat sich das Orchester einen Namen gemacht durch die Interpretation von Werken vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik. Mit Aufführungen in renommierten Konzertsälen Europas und darüber hinaus hat es sich international etabliert.
Die Verbindung zur Region zeigt sich nicht nur in der geografischen Verankerung, sondern auch in der aktiven Förderung lokaler Talente und der Zusammenarbeit mit regionalen Kulturinstitutionen. Das Orchester trägt maßgeblich zur musikalischen Bildung und zur kulturellen Identität der Region entlang der historischen Via Claudia Augusta bei.
Höre die Orchestra Haydn di Bolzano e Trento auf:
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Maria Devigili, geboren in Trento, ist eine italienische Singer-Songwriterin, Gitarristin und Produzentin, die für ihre introspektiven Texte und ihren eigenwilligen Indie-Sound bekannt ist. Nachdem sie 2009 ihren Job als Pressesprecherin aufgab, begann sie ihre musikalische Karriere als Straßenmusikerin in Bologna. Seitdem hat sie mehrere Alben veröffentlicht, darunter Motori e Introspezioni (2012), La Trasformazione (2015) und Tempus Fugit (2018). Ihr Song „La Trasformazione“ wurde 2017 für die erste Runde der Grammy Awards nominiert.
Obwohl sie heute in den USA lebt, bleibt Maria Devigili ihrer Heimat Trentino verbunden. Die kulturelle Vielfalt und die inspirierende Landschaft der Region spiegeln sich in ihrer Musik wider und verleihen ihren Kompositionen eine besondere Tiefe.
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Agostino Carollo, auch bekannt unter Pseudonymen wie Spankox, Ago Carollo und X-Treme, ist ein Musiker, Produzent und DJ aus Trento. Er erlangte internationale Anerkennung mit seinen energiegeladenen Dance-Tracks und innovativen Remixen, darunter offiziellen Versionen von Songs von Elvis Presley und Madonna. Sein Hit-Single "To the Club" ist in Clubs weltweit ein Klassiker geworden.
Trotz seines globalen Erfolgs pflegt Carollo eine enge Verbindung zu seiner Heimatstadt Trento. Die reiche kulturelle Geschichte und die inspirierende Atmosphäre der Region beeinflussen seinen kreativen Prozess tiefgehend und verleihen seinen Produktionen eine einzigartige Tiefe.
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Der Gitarrist und Komponist Lorenzo Frizzera stammt aus Rovereto, einer Stadt im südlichen Trentino, und zählt zu den spannendsten Stimmen der italienischen Jazz- und Fusion-Szene. Seine Musik lebt vom freien Spiel mit Klangfarben und Stimmungen und ist offen für Einflüsse aus aller Welt. Dennoch spürt man in vielen seiner Werke eine tiefe Verbundenheit mit seiner Heimat – sei es durch meditative Klangflächen, die an alpine Weite erinnern, oder durch die ruhige Klarheit, die den Geist der Trentiner Landschaft atmet. Frizzera, der regelmäßig international auftritt, ist ein Musiker der leisen Töne und der poetischen Präzision – für Hörer:innen, die das Unaufdringliche suchen und das Unerwartete entdecken möchten.

POP_X ist ein italienisches Musik- und Performance-Kollektiv, das 2005 in Trento gegründet wurde. Unter der Leitung von Davide Panizza hat sich die Gruppe einen Namen für ihre unkonventionellen und genreübergreifenden Werke gemacht, die von elektronischer Musik bis hin zu avantgardistischen Performances reichen. Ihre künstlerischen Wurzeln spiegeln die kulturelle Vielfalt und Kreativität des Trentino wider, was ihren Werken eine besondere Authentizität verleiht.













































































































































































































































































































































