Dolomiten Prealpi

Am südlichen Tor zum Weltnaturerbe Dolomiten und zum Nationalpark Dolomiti Bellunesi, dort wo die Via Claudia Augusta von den sanften Voralpen über die Valbelluna in die südlichen Alpen mit seinen stolzen Dolomiten Gipfeln führt, da liegt die Region "Dolomiti Prealpi". Sie ist eine der ursprünglichsten Regionen entlang der südlichen Via Claudia Augusta, in der es möglich ist, die Ferien im Kontakt mit der lokalen Bevölkerung zu verbringen und an ihrem Leben und ihren traditionellen und täglichen Aktivitäten teilzuhaben.  Die Region hat eine Jahrtausende alte Geschichte, viel Kultur, Tradition und eine reiche Küche, die wie die Menschen von den Bergen aber auch von Venedig geprägt sind.

3 Karten zeigen, wie die Region zu verschiedenen Zeitpunkten in der Geschichte aussah, und eine Karte zeigt, wie und wo sie die Via Claudia Augusta, die Geschichte und andere Besonderheiten der Region erleben können. "4 Karten durch die Jahrtausende" gibt es sukzessive für alle Regionen entlang der Via Claudia Augusta.

Übersichtskarte Teilabschnitt 34a

Urlaub am / Ausflug zum ...
Tor in die Dolomiten

Das malerische Valbelluna-Tal, historische Städtchen und ländlich geprägte Orte, der Corlo-See in Arsie, die sanften Voralpen sowie die Berge der Dolomiten und des Grappa-Massives laden Sie ein, das Gebiet zu entdecken, die Menschen kennen zu lernen, die Landschaft zu bewundern, sich in der Natur zu bewegen, Sport zu treiben und Abenteuer zu erleben. Die historischen Städtchen Feltre und Mel, die umliegenden Dörfer in Berg und Tal, Burgen, Kirchen und zahlreiche typisch venetianische Land-Villen erzählen 1000e Jahre Geschichte. Besonders reizvoll, ist es das Gebiet im Rahmen seiner traditionellen Feste zu erleben — z. B. den berühmten Palio von Feltre und die Kunsthandwerks-Messe von Feltre, das Honig-Fest Dop von Limana, das Apfel-Fest in Mel, das Fest der Lamon-Bohnen Dop IGP oder das traditionelle Fest "Fiera delle Anime" von Arsie. Das Gebiet verfügt auch über eine besonders reiche Küche, in deren Zentrum gepflegte und geschützte lokale Spezialitäten stehen, wie die Feltrino-Walnuss, die Feltriner Kastanie und Marone, der Santa Bellunese Kürbis, der Mais Sponico, der Piave Käse, der Preußische Apfel oder Dolomiten-Honig. Durch die Valbelluna lässt sich's herrlich radeln. Wanderer kommen in den umliegenden Voralpen und Bergen voll auf ihrer Rechnung. Im Nationalpark Dolomiti Bellunesi erfährt man die Natur in all ihren Facetten. Vom Praderadego und vom Grappa-Massiv sieht man bei guter Sicht bis in die Lagune von Venedig. Abenteurer locken nicht nur die Gipfel sondern auch Canyoning, Rafting und vielfältige Möglichkeiten für Mountainbiker in das Gebiet "Dolomiti Prealpi".

Frühling, Sommer, Herbst, ...

Mountainbike Tour
Familie fährt Fahrrad im Sommer

... und ein paar Winter-Impressionen

Walker im Schnee
Winter hiking in snowshoes.

Auch in der Winterzeit ist die abwechslungsreiche Landschaft der Region Dolomiti Prealpi voller Reize. Mit und ohne Schnee bietet das Gebiet viele Möglichkeiten, Frischluft zu tanken und dabei Eindrücke und Bilder von der reizvollen Landschaft zu sammeln, die sich im Winter wieder ganz anders präsentiert als in der warmen Jahreszeit — das malerische Valbelluna-Tal, das ausgedehnte Flussbett der Piave, der Corlo-See in Arsie, die sanften Voralpen und die stolzen Berge des Grappa-Massivs und nicht zuletzt des Nationalparks Dolomiti Bellunesi. Ist diese vielfältige Landschaft ganz oder zum Teil in Weiss gehüllt, bieten sich nochmal ganz neue Eindrücke. Die Region bietet geführte Schneeschuh-Wanderungen, die Gebiete und Eindrücke erschließen, die sonst schwer möglich sind. Die bekannten Skigebiete der Dolomiten befinden sich in unmittelbarer Nähe und erlauben Urlaub in einer beschauchlichen Natur- und Kultur-Region mit Schi-Tagen zu verbinden. Mit der Bevölkerung mitzuleben, ihre Tradizionen mitzuerleben und mit ihnen das zu genießen, was das Gebiet an Spezialitäten zu bieten hat, macht einen Urlaubsaufenthalt besonders und unvergesslich. Die historische Stadt Feltre ist auch eine attraktive kleine Einkaufsstadt, die sich in der Weihnachtszeit besonders für ihre Kunden herausputzt. Abhängig von der Schneemenge kann man auch in der am Monte Avena schifahren, Skitouren unternehmen oder in Pra`del Moro schilanglaufen. 

Übersichtskarte Teilabschnitt 11
Übersichtskarte rechts Teilabschnitt 11 Reuttener Becken, Ehrenberg

Karten durch die Jahrtausende"
(Edition Naturparkregion Reutte)

Historische Karten mit Ausgabe in ISSUU
Übersichtskarte Teilabschnitt 11
Übersichtskarte rechts Teilabschnitt 11 Reuttener Becken, Ehrenberg

Text der historischen Karte von ...
100 n. Chr.

Tor in die Alpen

Wie durch ein Tor führte die Römerstraße in die Alpen. Da der Lech oft das ganze Tal einnahm, musste sie bis in den Reuttener Talkessel bereits 2 Anhöhen überwinden — zwischen Stiglberg und Kratzer sowie am Kniepass. Noch bis 1784 wurde die römische Straßentrasse weitergenutzt. Die Landesstraße verläuft noch heute über den Kniepass. Vor dem Anstieg nach Ehrenberg führte die Via Claudia Augusta durch das Gemeindegebiet von Breitenwang, wo sich vermutlich eine Straßenstation (mansio) und die erste kleine Siedlung im Talbecken befand. Reutte entwickelte sich erst später — an der Salzstraße. Noch heute ist Breitenwang kirchliches Zentrum des Bezirkes.


1504

Reutte blüht auf

Der Lech mit seinen ausgedehnten Überschwemmungsgebieten prägte auch 1504 das Talbecken, das ganz wesentlich von der Salzstraße zwischen Hall in Tirol und dem Bodensee-Raum lebte. 1464 war zwischen Lechaschau und Reutte eine Brücke errichtet worden, die die Lechfurt bei Höfen ersetzte. Ein Salzlager und zahlreiche Straßengasthöfe ließen Reutte zum Zentrum des Tiroler Außerfern wachsen. 1489  erhielt es von Sigismund „dem Münzreichen“ das Marktrecht. Über dem Tal thronte das Schloss Ehrenberg. Eine Mauer versperrte die Talenge. Jeglicher Verkehr musste durch das Tor der Zollstation. Bei Pflach bestand eine Eisenhütte. Das noch nicht zu Tirol gehörige Vils war seit 1327 Stadt und verfügte über eine Stadtmauer mit zwei Toren im Norden und Süden.


1780

stark befestigt

Zahlreiche Festungsanlagen im Grenzgebiet zwischen Bayern und Tirol prägten um 1780 die Gegend.  Zusätzlich zur Talsperrre Ehrenberg, die um zwei weitere Festungen gewachsen war, gab es mehrere Vor-Festungen. Die Marktgemeinde Reutte zu ihren Füßen zählte bereits rund 1000 Einwohner. Mehrere neue Straßen wurden soeben fertig gestellt. Jene von Reutte über Vils nach Kempten führte nun im Süden an der ummauerten Stadt vorbei, die Straße von Füssen nach Pinswang um den Stiglberg herum. Die Ulrichsbrücke wurde erst 1914 gebaut. Kurz nach der Jahrhundertwende verlängerte man auch die bestehende bayerische Lokalbahn zur Außerfernbahn, die vorerst bis Reutte führte. Selbst rund um Reutte war der Fluss weitgehend unreguliert.

Diese Karte zeigt den historischen Verlauf der Via Claudia Augusta in der Römerzeit.

In dieser Karte zeigen wir Ihnen, wie sie von der Region aus die Via Claudia Augusta nach Norden und Süden erradeln können.

In dieser Karte zeigen wir Ihnen, wie sie von der Region aus die Via Claudia Augusta nach Norden und Süden erwandern können

In dieser Karte zeigen wir Ihnen, wie sie von der Region aus die Via Claudia Augusta nach Norden und Süden mit Auto, Camper, Bus, ... erfahren können

Auskunft zur Urlaub in der Region erhalten Sie bei der

Touristinfo der
Consorzio Turistico Dolomiti Prealpi
Piazza Vittorio Emanuele II, 32032 Feltre
info@dolomitiprealpi.it
0039 329 27 29 005

Einen Überblick über die Regionen entlang der Via Claudia Augusta gibt Ihnen die

ViaClaudiaAugustaInfo
info@viaclaudia.org
0043 664 27 63 555

In dieser Karten zeigen wir Ihnen die Gastgeber in der Region, die auf die Via Claudia Augusta setzen und mit der Via Claudia Augusta zusammenarbeiten.

Übersichtskarte Teilabschnitt 34a
Übersichtskarte rechts Teilabschnitt 34a Vor den Dolomiten
Übersichtskarte Teilabschnitt 35a
Übersichtskarte rechts Teilabschnitt 35a Feltre Pedavena Cesiomaggiore Santa Giustina
Übersichtskarte Teilabschnitt 34a

News Via Claudia Augusta

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