Nauders am Reschenpass, Tiroler Oberland, Kaunertal

Wo die Via Claudia Augusta vom Norden zu ihrem Höhepunkt ansteigt, am Dreiländer Eck Schweiz-Italien-Österreich, da liegen das Tiroler Oberland, Nauders am Reschenpass und das Kaunertal. Das Obere Inntal und das Kaunertal bestechen mit Ursprünglichkeit. Nauders ist eine Tourismushochburg. Dazwischen liegt die im Mittelalter begründete Zollstation Altinfstermünz. Wie Perlen reihen sich die Orte an der Via Claudia Augusta aneinander. Die vielen rätoromanisch geprägten Häuser verleihen ihnen einen besonderen Flair.

Prutz, Faggen, Feichten, Kauns, Kaunerberg, Fendels, Ried im Oberinntal, Tösens, Pfunds, Spiss, Nauders am Reschenpass

 

 

3 Karten zeigen, wie die Region zu verschiedenen Zeitpunkten in der Geschichte aussah, und eine Karte zeigt, wie und wo sie die Via Claudia Augusta, die Geschichte und andere Besonderheiten der Region erleben können. "4 Karten durch die Jahrtausende" gibt es sukzessive für alle Regionen entlang der Via Claudia Augusta.

Übersichtskarte Teilabschnitt 19

Urlaub / Ausflug
Perlenkette ursprünglicher Dörfer
und grenzenloses Urlaubs-Vergnügen
am Höhepunkt der Via Claudia Augusta

In den malerischen Tälern und romatischen Bergwelt am 3-Länder-Eck Österreich-Italien-Schweiz nördlich des Reschenpasses wartet grenzenloses Urlaubsvergnügen: Man kann dort herrlich ausspannen, aber dafür ist die Zeit angesichts des bunten Angebotes für einen aktiven Urlaub fast schade: Ursprüngliche Dörfer in oberen Inn- und Kaunertal, an Berghängen und am Reschenpass, Burgen und Festungen, ein Naturpark, Berge und Gletscher, ... warten auf ihre Entdeckung. Wandern, (mountain)biken, bergsteigen, klettern, ... sprichtwörtlich und tatslächlich grenzenlose Abenteuer zu zweit, mit Freunden oder mit der Familie, für die's auch ausgesprochene Familiennester gibt. Nach erlebnisreichen Tagen warten romatische Abende. Das ganze gibts von der Krokuss-Blüte im zeitigen Frühjahr, bis zur bunten Blätterpracht im Herbst. Im Herbst gibt es übrigens besonders viel regionale Bauernschmankerl zu kosten, vor allem im Sommer wird auch einiges an Kultur geboten, wie z. B. Konzerte in lauer Sommerluft.

Frühling, Sommer, Herbst, ...

Klaus Listl
Klaus Listl

... und ein paar Winter-Impressionen

Wer den Winter liebt und den ersten frischen Pulverschnee nicht mehr erwarten kann, der ist richtig im Tiroler Oberland, in Nauders und im Kaunertal, die im Herzen einer wahren Wintersportwelt liegen. Die zum Teil begünstigte Höhenlage, die Gletscher und lückenlose Beschneiungssysteme bieten schneesicheres Vergnügen und Winter wie im Bilderbuch. Zahlreiche breite Pisten in der Region und rund herum sorgen für Vielfalt und wenig Andrang an den Liften. Weiters warten ausgedehnte Langlauftouren, unterhaltsame Rodelpartien, romantische Winterwanderungen, herausforderndes Eisklettern und Erlebnis abseits der Pisten. Neben Aktivitäten in der Winternatur gibts da noch traditionelle Veranstaltungen, viel kulinarischen Genuss und Möglichkeiten für wohltuende Entspannung.

Übersichtskarte Teilabschnitt 19
Übersichtskarte rechts Teilabschnitt 19 Tiroler Oberland

"4 Karten durch die Jahrtausende"
(Edition Nauders, Tiroler Oberland)

Historische Karten mit Ausgabe in ISSUU
Übersichtskarte Teilabschnitt 19
Übersichtskarte rechts Teilabschnitt 19 Tiroler Oberland

Text der historischen Karte von ...
100 n. Chr.

Strasse meist in Talsohle

Wegen der Talenge, die steinschlag-gefährdet war und oft ganz vom Inn in Anspruch genommen wurde, verlief die Via Claudia Augusta zwischen Landeck und Fließ am Hang entlang, über die Fließer Platte, auf der die Wagen in den verschiedenen Epochen Spuren im Fels hinterließen. Wieder im Tal konnte die Römerstraße dann bis Altfinstermünz — mit einigen Fluss-Querungen — durch die Talsohle führen, weil die Natur den Inn in dem Bereich in engen Bahnen hielt. Ab Finstermünz stieg die Straße stetig mit 11 % durch die Schlucht hinauf, zur einzigen schriftlich überlieferten Straßenstation Inutrium, kurz vor dem höchsten Punkt der Straße, und dem Reschenpass. Vermutlich gab es 2 weitere Straßenstationen zwischen Prutz und Pfunds. Sicher besiedelt waren Fließ und Inutrium.


1530

Straße und Bergbau

Die Römerstraße wurde im Mittelalter und in der Neuzeit großteils weiter genutzt. Burgen wie Pidenegg, Pernegg, Laudegg, Siegmundsriedt, Finstermünz und Naudersberg säumen die Verkehrsrouten. Abgesehen von den Hauptstraßen gab es fast nur Saumpfade. Neben Landwirtschaft zur Selbstversorgung und Verdienstmöglichkeiten in Verbindung mit der Straße brachte der Bergbau Einkommen — erst im Kaunertal, dann im Berglertal, später  im Platzertal. Weiters wurde in Serfaus Erz abgebaut und in Fließ verhüttet.


1910

Neue Verkehrswege

Lange wurde diskutiert, wie man die Reschenstraße erneuern soll. Schließlich setzten sich die modernen Baumeister durch und es wurde 1852 - 1856 die Straße mit Kehren und Galerien gebaut, die noch heute über weite Teile in Verwendung ist. Auch ins Engadin, ins Samnaun und zum Bergbau im Platzertal wurden Straßen errichtet. Das Erz wurde außerdem mit einer Materialseilbahn befördert. Neben Investitionen in die Straßen, gab auch 2 unterschiedliche Pläne für eine Bahnverbindung über den Reschenpass, für die zahlreiche Tunnel notwendig gewesen wären. Von der strategisch wichtigen Position des Passes zeugt die nördlichste Festung von Österreich-Ungarn gegenüber Italien.

Grundsätzlich suchten die Römer für die Via Claudia Augusta den kürzesten Weg. Die Römerstraße verlief also möglichst geradlinig, in der Regel an der Sonnenseite des Tales, leicht oberhalb der Talsohle, damit sie nicht bei Unwettern in Mitleidenschaft gezogen wurde sowie nach Regen und Schneefall rasch wieder trocken und schneefrei war. Zu allen Regeln gibt's natürlich auch Ausnahmen

In dieser Karte zeigen wir Ihnen, wie sie von der Region aus die Via Claudia Augusta nach Norden und Süden erradeln können.

In dieser Karte zeigen wir Ihnen, wie sie von der Region aus die Via Claudia Augusta nach Norden und Süden erwandern können

In dieser Karte zeigen wir Ihnen, wie Sie von der Region aus mit Auto, Camper, Bus, ... die Via Claudia Augusta und ihre Sehenswürdigkeiten Richtung Norden und Süden erfahren können.

Auskunft zur gesamten Via Claudia Augusta erteilt die

Via Claudia Augusta Info
www.viaclaudia.org
info@viaclaudia.org
0043 664 27 63 555

Detailfragen zur Region beantwortet am Besten die

Touristinfo von TirolWest
www.tirolwest.at
Hauptplatz 6, 6511 Zams
info@tirolwest.at
0043 5442 65600

In dieser Karten zeigen wir Ihnen die Gastgeber in der Region, die auf die Via Claudia Augusta setzen und mit der Via Claudia Augusta zusammenarbeiten.

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Grundsätzlich suchten die Römer für die Via Claudia Augusta den kürzesten Weg. Die Römerstraße verlief also möglichst geradlinig, in der Regel an der Sonnenseite des Tales, leicht oberhalb der Talsohle, damit sie nicht bei Unwettern in Mitleidenschaft gezogen wurde sowie nach Regen und Schneefall rasch wieder trocken und schneefrei war. Zu allen Regeln gibt's natürlich auch Ausnahmen

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In dieser Karte sehen Sie, was es unter anderem in der Region zu entdecken gibt

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Übersichtskarte Teilabschnitt 19
Übersichtskarte rechts Teilabschnitt 19 Tiroler Oberland
Übersichtskarte Teilabschnitt 20
Übersichtskarte rechts Teilabschnitt 20 Reschen

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